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 Prince of Persia - Der Sand der Zeit

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PapaBear
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BeitragThema: Prince of Persia - Der Sand der Zeit   So 23 Mai 2010 - 23:19

Wenn man in diesen Film geht, dann darf man eines erwarten und eines nicht. Erwarten darf man fantastische Unterhaltung mit super Bildern. Nicht erwarten darf man historische Korrektheit.

War eben mit meinem Bruder (gelernter Historiker) in dem Film. Wir waren vom Unterhaltungswert, der Story (die für eine Spieleverfilmung richtig Tiefgang hatte) und den Bildern sehr begeistert. Hier und da kann man kleine versteckte Anspielungen auf Filme wie etwa Titanic finden, was die Sache zusätzlich ein wenig reizt.
Da es eine PC-Spiel-Adaption ist, darf man hier keinerlei hostorische Genauigkeit bei der Handlung oder den Kostümen erwarten. Aber auch, wenn der Film zu Beginn diesen Anschein versucht erwecken, so will es dies auch gar nicht.
Der Kommentar einer Kino-Besucher am Ausgang: "War geil. Wie Fluch der Karibik, nur ohne schwulen Piraten." [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Die Story ist recht schnell erzählt. Der Protagonist ist ein ehemaliges Strassenkind der persischen Haupt-Metropole, das es schafft die Gunst des Kalifen erlangen und von ihm quasi Adoptiert zu werden. Dies alles inklusive des Respekts der bereits vorhandenen Söhne und Thronfolger. Im Laufe der actionhaltigen Handlung stirbt der Kalif durch einen vergifteten Umhang [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.] und eben dieser adoptierte Sohn soll die Schuld daran ragen, da der Umhang ein Geschenk von ihm war.
Kurzum versucht er nun seine Unschuld zu beweisen mittels eines geheimnisvollen Dolches, der die Zeit rückwärts laufen lassen kann. Dabei gibt es weiterhin viel Verrat und interessante Charaktere und einen brillianten Ben Kinsley.
Hier und da hätte man die Rollen vielleicht anders und besser besetzen können. So regte mein Bruder für die Rolle des Kalifen Sean Connery an, aber das ist ja immer wiede Geschmackssache.

Der Film soll, wie gesagt, lediglich unterhalten und das tut er auch. Sogar nahezu ohne kitschige Liebesszene, aber die müssen in Hollywood nun einmal sein und sind hier mit einer gefühlten Minuten erträglich.

Ich gebe 7,5 von 10 Bären.

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